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Wem nützt, wem schadet die E-Book-Flatrate?

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Wem nützt, wem schadet die E-Book-Flatrate?

Demnächst wird es sie hierzulande auch per Kindle-Reader geben - dann ist eh wieder allen klar, dass sie des Teufels, weil von Satan Bezos ist. Aber es gibt sie längst in Deutschland, nämlich bei Skoobe. Sie wird auch bereits eifrig genutzt, und angeblich kann sie den Buchverkauf sogar beflügeln. Weil E-Book-Entleiher mehr und anderes lesen, das sie sonst auf den Bestsellerstapeln nicht gefunden hätten.

Kleiner logischer Knick bei dieser Appeasement-Argumentation: Die Flatrate-Angebote werden sich, einmal im größeren Stil eingeführt, so flächendeckend ausweiten, dass ich bald schon fast alles flat entleihen kann. Wozu also noch im "klassischen Buchhandel" kaufen (egal ob stationär oder Versand)? Während sich "teilen statt kaufen" als Megatrend sowieso in immer mehr Branchen durchsetzt?

Wer will schon sein Apartment mit Gebrauchtbüchern vollstopfen? Wer braucht ein eigenes Auto, wenn Leihwagen überall und jederzeit verfügbar sind? Ich schon, altmodischerweise, aber während ich das in Gesprächen zu erklären versuche, schaue ich in immer mehr (v.a. jüngere) verständnislose oder allenfalls nachsichtig lächelnde Gesichter. DriveNow, StreamNow, ReadNow ... Spannende Debatte jedenfalls, und weggucken oder UDA (Untergang des Abendlandes) beklagen hat noch nie gegen Innovationen mit klarem Nutzwert für die Anwender geholfen.

In diesem Sinn: Schönen Lesesonntag!

Kommentar schreiben  E-Book, Flatrate, Skoobe, Amazon, Kindle, Bezos

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